Abschied: Bye, bye Lightroom, hello Luminar 2018!

Nachdem Adobe  mein bisher gerne genutztes Programm Lightroom in der Zukunft nur noch im Abo-Modell vertreiben möchte, stand für mich (und sicherlich viele andere Nutzer) die Überlegung an, ob mir dieser Weg gefällt. Persönlich mag ich das Abo Modell für Software nicht, meine Gedanken dazu habe ich ja bereits hier zusammengefaßt und angekündigt, nach Alternativen Ausschau zu halten. Ich bin fündig geworden und möchte Euch heute kurz meinen neuen Favoriten, Luminar 2018, vorstellen.

Da Luminar im Augenblick noch eine reine Entwicklungsumgebung für Bilder ist und keinerlei Funktionen zur Verwaltung  zur Verfügung stellt, war es für meine Arbeitsweise entscheidend, dass Luminar mit der Apple Anwendung „Fotos“ gut zusammenarbeiten kann.  Glücklicherweise funktionier das seit OS 10.13, High Sierra, richtig gut. Lediglich die Installation ist etwas umständlich, aber dazu gibt es später noch eine genaue Anleitung. Luminar läuft seit dem 16.11.2017 auf meinem Mac und ich arbeite mich so langsam ein.

Um Euch den „Workflow“ zeigen zu können, habe ich erstmals! ein Video erstellt.  Ihr könnt den Ablauf so besser nachvollziehen und die Wirkung eines Filters habe ich ebenfalls direkt mit eingebunden. Da dies mein erstes Video ist, bitte ich um Nachsicht, das ist definitiv nicht perfekt, aber ich denke Ihr könnt sehen, wie ich die Bilder von „Fotos“ zu Luminar 2018 übergebe und nach der Entwicklung auch wieder nach „Fotos“ zurückhole.

Zu Luminar 2018 werden in Zukunft noch weitere Blogbeiträge hier auf 365Photo.de erscheinen, da ich die Software preiswert finde und Macphun angekündigt hat eine Foto-Verwaltung nachzureichen. Solltet Ihr Fragen haben mailt mich einfach an.

Das Video solltet Ihr am besten bei YouTube schauen, da findet  Ihr auch eine vom Bild her bessere Version. Sorry, ist mein erster Versuch mit Video, da hab ich noch einiges zu lernen! Trotzdem viel Spaß beim zuschauen.

Neu: Panasonic 2,8/200 mit Leica Label & Preis!

Neben der vielbeachteten Vorstellung der neunen Panasonic Lumix G9 wurde im Rahmen dieses Events ebenfalls das neue Panasonic Leica 2,8/200mm vorgestellt. Zwar hat Panasonic auf der offiziellen Webseite noch keine unverbindliche Preisempfehlung ausgesprochen, aber ein großer Düsseldorfer Fotohändler führt das neue PanaLeica 2,8/200mm bereits für 2.999€ zur Vorbestellung im Sortiment. Das Objektiv ist staub-  und spritzwassergeschützt, hat den Power OIS und ist DUAL IS kompatibel (d.h. beide Stabilisatoren, in der Kamera und im Objektiv, arbeiten zusammen und ermöglichen eine noch bessere Kompensation von Bewegungsunschärfen) und wird mit einem 1,4x  Telekonverter geliefert. Die Abbildungsleistung soll auf Top Niveau liegen, was aber in meinen Augen eine Grundvoraussetzung ist, wenn ich den Preis berücksichtige.

Ja, der Preis für das Panasonic Leica DG Elmarit 2,8/200, das ist so eine Sache. Offen gesprochen finde ich die UVP ziemlich ambitioniert. Vergleichbare 2,8/200 mm Optiken gibt es von Pentax, Nikon und Canon. Die Preise liegen bei rund 1.000€, 1.100€ und 720€. Selbst 2,8er Zooms im 70-200er Bereich liegen unter der UVP für das PanaLeica. Sicher, nicht alle dieser zum Vergleich herangezogenen Objektive sind stabilisiert oder gedichtet, allerdings kenne ich das 2,8/200er Pentax und das ist optisch wirklich sehr gut.  Aber auch im mFT Bereich gibt es zumindest ähnliche Lösungen, die doch etwas preiswerter sind. Das hervorragende Olympus 2,8/40-150mm mit 1,4x Konverter liegt bei   rund 1.500€ und ist am langen Ende nur eine Stufe lichtschwächer.

Für mich persönlich zieht das gerne genutzte Argument, es würde sich ja „effektiv“  um ein 2,8/400mm Objektiv handeln, auch nicht. Ein 200er bleibt ein 200er, auch an einem mFT Body. Genauso wie eine 2,8er Blende eine 2,8 Blende an einem mFT Body bleibt und nicht, wie so oft von den „Kleinbildfans“ behauptet, effektiv eine 5,6er wäre. Also es ist ein tolles 2,8/200mm und nach den ersten Tests von Imagine-resource.com ist es optisch wirklich auf sehr hohem Niveau. Den ersten Eindruck könnt Ihr hier nachlesen. Trotzdem, es ist teuer, für den Preis bekomme ich die Olympus OM-D EM-5 Mk.II mit dem 2,8/40-150 samt Konverter. Sicher es ist eine Optik für „Pro´s“ aber es toppt selbst das Olympus 4/300mm und das ist nachweislich allererste Sahne und kostet 450€ weniger. Ich persönlich bin da (leider) raus und betrachte die Preisentwicklung mit Sorge. Mir fällt kaum eine Objektiv Neuvorstellung im letzten Jahr für mFT ein, die kein 4-stelliges Preisschild hatte. Wie seht Ihr das? Lobend erwähnen möchte ich das angekündigte Sigma 1,4/16mm, das es auch für mFT geben wird. Der Preis wird zum Glück deutlich 3-stellig bleiben!

Aktion: Foto-TV Abo & Sofortbildkamera dazu

Wow, so langsam komme ich kaum hinterher mit den ganzen Aktionen, Ankündigungen und Neuheiten im Fotomarkt. Die Geschenke-Saison 2017 hat definitiv begonnen und wird spätestens am „Black Friday“, der dieses Jahr auf den 24.November fällt, Ihren ersten Höhepunkt erreichen. Heute möchte ich euch eine Aktion von einem Unternehmen vorstellen, dessen Idee ich selber interessant finde, aber (noch) nicht ausprobiert habe. Foto-TV.

Der Name ist Programm und es gibt unzählige Videos zu allen Themen rund um die Fotografie auf der Webseite. Wahnsinn was da an Material zur Verfügung steht. Zum Ausprobieren gibt es die Möglichkeit sich 5 Filme anzusehen die man sich selber aussuchen kann. 15 weitere Filme kann man sich darüber hinaus noch anschauen, allerdings erfolgt die Auswahl der 15 Filme vorab durch Foto-TV. Also, für lange, dunkle verregnete Novemberwochenenden  könnte man doch mal eine Foto-TV Filmnächte planen, oder? ich persönliche werde mir das mal vornehmen und eine lange Nacht mit Foto-TV machen.

Da Foto-TV in diesem Jahr das 10-jährige Bestehen feiert, gibt es für Neukunden ein besonderes „Goodie“. Bei Buchung eines Jahreszugangs für 95,40 €  gibt es  eine LOMO´INSTANT Kamera mit 3 Linsen gratis hinzu. Habt Ihr mit dem Gedanke gespielt eine Sofortbildkamera anzuschaffen, vielleicht auch noch mit dem Fuji Insatx Mini Format? Voilà, hier ist Eure Chance neben einem tollen Angebot aus Filmen auch noch die Kamera zu bekommen. Das Angebot ist wirklich gut und schneller  bekommt Ihr kaum Bilder von der Bescherung unter dem Weihnachtsbaum, als mit einer Sofortbildkamera.  Hier geht es zu der Aktion, viel Spaß!

Wie immer werde ich weder von Foto.TV noch von irgend einer anderen Firma für den Artikel bezahlt oder bekomme etwas dafür. Ich finde die Aktion wirklich gut und deshalb berichte ich darüber.

Neu: Lumix G9 vorgestellt, neues Panasonic Top Modell für Fotografen

Die Gerüchteküche wusste es zwar schon etwas länger, aber offiziell ist die neue Lumix G9 von Panasonic erst gestern, zusammen mit dem 2,8/200 PanaLeica,  der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Leider nicht zu dem Preis der ganz am Anfang in den Foren vermutet worden ist (1.200€-1.400€), sonder etwas höher. Der Fotohändler Eures Vertrauens möchte gern 1.699€ von Euch für den Body. Soll eine Optik dabei sein, so kostet das kleine Set mit dem 3,5-5,6/12-60 Objektiv 1.899€, das Bundle mit dem lichtstärkeren Leica DG Elmarit 2,8-4,0/12-60 liegt bei 2.299€.

Die Panasonic Lumix G9 zielt sowohl von den Ausstattungsmerkmalen, als auch von der Ausrichtung ganz klar in Richtung des Flaggschiffs von Olympus, der OM-D EM-1MK.II. Die Preisgestaltung stützt diese These, denn die G9 liegt 300€ unter dem Listenpreis der Olympus und immer noch 100€ niedriger, berücksichtigt man die aktuelle CashBack Aktion von Oly. Zu allem Überfluss ist eine gewisse Ähnlichkeit mit der „Ur EM-1“ vorhanden, die mich persönlich sehr anspricht.

Panasonic hat eine Frühbucheraktion für die Lumix G9 in Vorbereitung, ab 17.11.2017 könnt Ihr hier Euer Weihnachtsgeld anlegen. Als „BonBon“ gibt es den Akku-Griff DMW-BGG9 (UVP 349€) kostenlos dazu. Damit beträgt der Preisvorteil gegenüber der Olympus EM-1 MK.II, so man denn den Akkugriff eh kaufen wollte, trotz CashBack, rund 400€ (100€ Preisdifferenz und kostenloser Akkugriff, der bei Olympus mindestens 300€ kostet). Das ist ein geschicktes Marketing seitens Panasonic zur Einführung der G9

Die komplette Pressemitteilung und die wichtigsten technischen Daten könnt Ihr hier bei Panasonic direkt nachlesen. Dazu gibt es hier die Infos zum Akku-Griff.

Die Marketingabteilung von Panasonic hat die Veröffentlichung gewohnt gut vorbereitet und daher gibt es schon viele YouTube Videos und auch erste „hands-on“ Artikel auf diversen Webseiten:

  1. Ein Video von Gordon Laing gibt es hier
  2. Bence Máté´s Video ist sehenswert!
  3. Wex Photo hat auch schon ein eigenes Hands-on Video draussen

Auf YouTube findet Ihr noch mehr, einfach nach Panasonic Lumix G9 suchen und die Videos durchschauen.

Wer lieber Artikel liest und Videos nur selten schaut, wir hier glücklich:

  1. Chip FotoVideo hatte die Lumix G9 schon in den Händen
  2. Die Jungs vom Heise Verlag auch
  3. Das Fotomagazin hat auf der Webseite ebenfalls einen Artikel veröffentlicht
  4. Dpreview hat wie immer einen ganz ausführlichen Vorabbericht
  5. und Steve Hoff sieht die G9 etwas differenzierter als die anderen. 

Steve Hoff sieht die Lumix G9 etwas kritischer. Bevor ich mir meine persönliche Meinung bilden kann, muss ich noch einiges lesen und anschauen. Da sind sehr viele Infos im Netz unterwegs und ich habe leider keine Chance die Kamera auch einmal vorab von Panasonic zu bekommen, um sie in der Praxis auszuprobieren. Also bleibt erstmal nur die Theorie. ABER, die Entscheidung welchen „Zweit-Body“ ich für mein mFT System anschaffen werde, ist nun deutlich komplexer geworden. Ich halte Euch auf dem Laufenden!

Lumix: Panasonic Lumix G9 in der Gerüchteküche

Nur noch 9 Wochen und schon ist es wieder vorbei, Heiligabend 2018 samt ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag ist dann bereits Geschichte. Die Marketingabteilung von Panasonic hat dieses Timing verinnerlicht und wird in Kürze die neue Lumix G9 ankündigen, die erst NACH! Weihnachten 2018 in den Verkauf gehen soll. Diese Informationen stammen von Photorumors.com, die bereits ein erstes Bild und einige Infos zu ersten Ausstattungsmerkmalen auf Ihrer Seite veröffentlicht haben. Nachzulesen und anzuschauen ist das hier.

Nach den ersten Infos ist die G9 eine Lumix speziell für Fotografen, quasi eine GH5 ohne die umfangreichen Videomöglichkeiten, aber mit allen Funktionen, die für Fotografie wichtig und nützlich sind. Sollten die Informationen von Photorumors.com richtig sein, bekommt Olympus durch die kommende Lumix G9 einen starken Wettbewerber, denn der in den Gerüchten genannte Preis von 1.200€ nimmt die Zielgruppe der EM-5 Mk.II ins Visier, allerdings mit Fotofeatures, die an das Flaggschiff von Olympus, die EM-1 MK.II, heranreichen.

Die 60 fps, der doppelte SD-Card Slot, der 20MP Sensor, ein High-Resolution Modus und ein (Schulter)-Display auf der Oberseite der Kamera für (hoffentlich) 1.200€ sind im Markt der mFT Bodys  eine Ansage, gerade wenn das Hauptinteresse weniger auf Video und mehr auf der Fotografie liegt. Die Panasonic Lumix G9 scheint eine sehr interessante Kamera zu werden, zwar nicht von Olympus, aber für unsern mFT Kosmos und unsere mFT Objektive. Insofern ist Weihnachten zwar schon in 8 Wochen, aber die Bescherung vielleicht für den ein oder andern erst 14 Tage später. Wer weiß?

Eine Lumix im Einsatz, die G9 dürfte ein ähnliches Body-Design haben

Sobald weitere Informationen zur Panasonic Lumix G9 bekannt sind, werde ich Euch hier darüber informieren. Ich persönlich fand die Lumix G81 vom Preis/Leistungsverhältnis schon interessant, die G9 ist daher für mich erst recht spannend. So, stay tuned, more to come.

Neu: Lightroom Alternative Luminar für Mac & Windows

Das letze, viel diskutierte, (Abo)Update von Adobe´s Lightroom ist kaum ein paar Tage alt, schon bringen sich die Wettbewerber mit Angeboten ohne „Abozwang“ in Position. Neben den bekannten Softwarepaketen von z.B. DxO, ON1, Capture ONE, & Affinity war auch stets Luminar von Macphun eine Alternative. Leider eine Alternative mit zwei Schönheitsfehlern: 1. gab es Luminar 2017 nur für den Mac und nicht für Windows, 2. war Luminar eine reine Entwicklungsumgebung, die Verwaltung der Bilder musste extern erfolgen. Damit ist jetzt Schluß!

Macphun kündigt Luminar 2018 an und zwar für beide Plattformen, also für den Mac & erstmals auch für Windows. Weiterhin soll erstmals eine Bildverwaltung, ein „Digital Asset Management“ (DAM) Modul, in Luminar implementiert werden. Damit zielt Luminar 2018 ziemlich konkret auf alle Lightroom User, die nicht auf das Abo-Modell von Adobe wechseln möchten und eine Alternative suchen, die mehr kann, als nur RAW´s entwickeln. Einen Vergleich von Luminar 2017, Lightroom und Luminar 2018 findet Ihr hier auf der Webseite von Macphun. Das beste an der Ankündigung ist aber, das Luminar 2018 bereits ab dem 16.11.2018 zum Download bereit stehen wird. das jedenfalls steht in der Pressemitteilung die auf 43rumors.com veröffentlicht worden ist.

Wer bis zum 16.11.17 Luminar im Rahmen der „Pre-order“ bestellt, erhält neben 10€ Rabatt auf den regulären Preis noch eine kostenlose Jahresmitgliedschaft bei SmugMug und einige Preset´s. Ich persönlich empfehle Euch einfach mal einen Blick zu riskieren. Selber habe ich in den letzten Tagen Luminar 2017 getestet und bin recht angetan. Gerade der AI Filter (lt.Macphun künstliche Intelligenz)  hat mich positiv überrascht. Aber dazu gibt es demnächst einen eigenen Blogbeitrag. Hier könnte Ihr den AI Filter von Luminar 2017 anschauen, sowie alle anderen Filter, die jetzt bereits in Luminar enthalten sind, auch anklicken. Übrigens, der Pre-Order Preis liegt bei 59€ und für das was Macphun mit Luminar abliefert ist der Preis mehr als fair. Um Euch die Wartezeit zu vertreiben und Euch einen persönlichen Eindruck zu verschaffen, was das Programm alles kann, könnt Ihr hier ein paar Video Tutorials anschauen. Die Videos sind zwar nur für die 2017er Version von Luminar gedreht worden, aber die 2018er Version wird wohl kaum weniger Funktionen haben.

Übrigens, die SmugMug Mitgliedschaft kostet rund 48$ im Jahr und bietet eine Synchronisation mit Lightroom an. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass Macphun die Mitgliedschaft im Pre-Order Paket einfach nur so anbietet. Könnte der Grund darin liegen, dass Luminar 2018 demnächst ebenfalls (nur auf User Wunsch!!!) dieses Feature mit SmugMug zusammen möglich macht? Ich bin gespannt!

CashBack: Olympus startet die Winter-Aktion 2017

Olympus Deutschland hat mit dem heutigen Datum die Winteraktion 2017 gestartet. Vom 01.11.2017 bis zum 15.01.2018 wird jedem Käufer eines der beworbenen Produkte eine Prämie von Olympus bezahlt. Also CashBack! Folgende Objektive und Kameras sind in der Aktion enthalten:

  1. Olympus OM-D E-M1 Mark II (200€)
  2. Olympus OM-D E-M5 Mark II (100€)
  3. Olympus M.Zuiko Digital ED 9-18 mm 1:4.0-5.6 (100€)
  4. Olympus M.Zuiko Digital ED 12 mm 1:2.0 (100€)
  5. Olympus M.Zuiko Digital 25 mm 1:1.8 (50€)
  6. Olympus M.Zuiko Digital ED 60 mm 1:2.8 Macro (75€)
  7. Olympus M.Zuiko Digital ED 75 mm 1:1.8 (100€)
  8. Olympus M.Zuiko Digital ED 75-300 mm 1:4.8-6.7 II (100€)

CashBack gibt es bei den Kameras nicht nur für de Kauf eines Bodys, sondern ebenfalls für den Kauf eines Kits.

Erstmals dabei ist das neue Spitzenmodell von Olympus, die OM-D E-M1 Mark II, die mit 200€ Prämie auch den Spitzenplatz in der Rückerstattung beklagt. Auch interessant für alle Porträt- und Makrofotografen sind die Prämien für das 75ziger und das 60ziger Makro, die ebenfalls recht hoch ausfallen. Alles in allem wieder eine prima Aktion von Olympus für uns mFT User, die sicher dem Ein oder Andren die Entscheidung in Sachen Neuanschaffung „erleichtern“.  Denjenigen unter uns, die sich ein Upgrade auf das neue Spitzenmodell schon in den letzten Monaten überlegt haben, bietet sich mit der Aktion eine gute Gelegenheit, schließlich gewährt Olympus mit der Prämie von 200€ rund 10% Rabatt auf die OM-D E-M1 Mark II.

Selber bin ich hin- und her gerissen, denn mit dem Angebot für die PEN-F, hat Olympus gleich zwei heisse Eisen im Feuer! Und ein Backup-Gehäuse wäre ja sinnvoll, oder? Welche Bodys habt Ihr im Einsatz und welcher ist Euer „Liebling“? 

Update: Lightroom Classic und CC von Adobe nur noch im Abo

Persönlich bin ich ein großer Fan von Abo´s, genauer gesagt von Zeitungsabos. Da ich zu einer Zeit meine Liebe zur Fotografie entdeckt habe, als in Computern noch Festplatten mit einer Kapazität von 20 MB (ja, richtig gelesen, MEGAByte) werkelten, waren Magazine das zuverlässigste Informationsmedium in Sachen Fotografie. So klangvolle Namen wie „Foto-Creativ“ und „Foto Hobbylabor“ mögen dem ein oder anderen Leser noch etwas sagen, es war die hohe Zeit der analogen Fotografie. Daher mag ich auch heute noch gedruckte Zeitschriften, gerne auch im Abo.

Dieses Vertriebsmodell der Verlage haben mittlerweile auch die Hersteller von Software für sich entdeckt. Für Unternehmen, im professionellen Einsatz ist das ganz sicher eine wirklich gute Lösung, der Bedarf kann flexibel angepasst werden und die Software ist durch regelmäßige Updates stets auf dem neusten, aktuellen Stand. Im privaten Bereich stellt sich die Sachlage etwas anders dar, denn hier handelt es sich meistens nur um einen „User“ der vielleicht nicht immer die neuste Version der Software benötigt und der das ein oder andere Update durchaus überspringen kann, um die Kosten im Zaum zu halten. Ich oute mich gerne als jemand, der heute noch Lightroom 5 (LR5) als  Kaufversion auf dem Rechner installiert hat und LR5 hauptsächlich für die Entwicklung und den Druck des öfteren nutzt. Seit 2014 bin ich mit dieser Lösung absolut zufrieden.

Nun hat Adobe vor kurzem neue Produkte angekündigt und dabei die Einstellung der Kaufversion von Lightroom bekannt gegeben. Konkret bedeutet diese Entscheidung, dass das letzte Update für LR6 Ende 2017 erscheinen wird und die Software dann nicht mehr weiter gepflegt wird. Wer weiterhin LR wie gewohnt verwenden will und weiter Updates und Support erwartet (benötigt?), wird gezwungen sein auf LR Classic und damit in das Abo zu wechseln. Für professionelle Anwender, die auch Photoshop verwenden, ist der Schritt sicherlich kein Thema, wenn er nicht schon längst vollzogen ist. Für Amateure, wie ich einer bin, stellt sich die Sache dann doch etwas anders da, denn es wird teurer. Klar, LR mit PS bekommt man mit etwas Glück im Angebot schon für 10€ im Monat, das sind „nur“ 120€ im Jahr. Mein LR5  konnte ich für günstige 110€ in 2014 erwerben, im Abo hätte ich bis zum heutigen Tage 3 Jahre und 6 Monate jeweils 10€ bezahlt, mindestens also 420€. Sicher, ich hätte Photoshop zur Verfügung gehabt und immer die neusten Versionen von LR, aber mein Workflow ist über die Jahre gut gelaufen und Photoshop habe ich niemals vermisst. Als Amateur hat mir die Kaufversion von LR lange Jahre ausgereicht und gute Dienste geleistet. Die neue Situation bedeutet für mich, dass ich mir überlegen muss, wie und womit ich meinen Workflow in Zukunft gestalten werden.

Bei meinen Überlegungen spielt dabei nicht allein der Kostenfaktor eine Rolle, sondern auch die Verlässlichkeit der Firma, der ich meine Fotos anvertraue. Einmal habe ich schon erlebt, dass eine gute Software eingestellt worden ist, Aperture von Apple. Das war für mich absolut unverständlich und ich war stocksauer auf Apple. Zum Glück gab es einen Weg die Fotos von Aperture in ein anderes Programm unproblematisch zu übernehmen, Fotos, auch von Apple. Wenigstens dieser Weg wurde ermöglicht und in meinen Augen war das auch das Mindeste was Apple liefern musste. Trotzdem war es ärgerlich und hat bei mir das Vertrauen in Apple erschüttert. Zu Gute halte ich den Jungs aus Cupertino allerdings, dass mein erstes digitales Foto, welches im Jahr 2003 in iPhoto importiert wurde, immer noch problemlos auffindbar, editierbar und lesbar ist, mit allen EXIF Daten von damals. Die iPhoto/Aperture- und nun Fotos-Datenbank hat alle Systemupdates, Rechnerwechsel und Abstürze schadlos überlebt. Das wiederum stärkt mein Vertrauen in Apple zumindest etwas.

Adobe wiederum folgt meiner Meinung nach Apple in Sachen Vertrauensverlust. Bei Einführung des Abo-Models versprach Adobe, dass die Kaufversion weiter existieren wird. Dieses Versprechen wurde jetzt mit der Begründung gebrochen, dass sowieso die Mehrheit der User die Abo-Version von LR bevorzugen. Ok, vom unternehmerischen Standpunkt ist die Einstellung der Kaufversion durchaus zu verstehen, und für mich ist es interessant zu wissen, dass ich nicht zur Mehrheit der Adobe Kunden gehöre. Halb so wild, denn ich kann ohne großen Aufwand wechseln, weil ich die Verwaltung meiner Bilder über Fotos laufen lasse. Ob LR in Zukunft dann noch für die Entwicklung und für den Druck vorhanden ist oder nicht, ist für mich persönlich nicht ganz so wichtig, weil es dazu Alternativen gibt, die sich seit dem neusten Update von Fotos problemlos einbinden lassen. Anders sähe es aus, wäre LR meine alleinige Fotoverwaltung. Ich glaube dann hätte ich einige Schwierigkeiten die Bilder anderweitig unterzubringen.

Fakt ist, Adobe zwingt mich in das Abo Modell, wenn ich LR weiterhin auf neustem Stand und mit den neusten Kameramodellen nutzen will. Keine Frage, ich mag LR, die Entwicklung gefällt mir gut und das Druck-Modul ist in meinen Augen das angenehmste auf dem Markt. Ich hatte auf eine weitere Kaufversion von Adobe gehofft und hätte diese auch erworben, ins Abo werde ich nicht wechseln. Ich möchte nicht lebenslang 10€ ( wie lange bleibt es bei dem Preis?) für die Verwaltung meiner Fotos auf meinem Rechner bezahlen. Und wer sagt mir denn, dass LR classic nicht irgendwann eingestellt wird oder einen Cloud Zwang erhält? Adobe? Ja, Adobe hat gesagt, das es keinen „Cloudzwang“ geben wird, ganz bestimmt (wer Ironie findet…)!

Meine Datensicherung sieht demnächst wohl so aus, dass ich mich neben Crashs und anderen Risiken die Datenverluste nach sich ziehen können,  auch gegen innovative (wilde?) Ideen der (Software)Hersteller absichern werde. Denn auf ein Szenario habe ich gar keine Lust, dass alle meine privaten Fotos irgendwo in der Cloud landen und ich darauf keinen Einfluß mehr habe, wenn ich eine Software nutzen möchte. Hallo Apple, das wäre sogar ein Grund das System zu wechseln! Hallo Adobe, es war schön mit Dir & LR. Bye, bye! Es versteht sich von selbst, dass der Text meine ganz persönliche Meinung und Einschätzung als Amateurfotograf ist. Über die möglichen Alternativen zu LR werde ich hier in Zukunft sicher etwas zu berichten haben, denn es gibt auf dem Markt einige interessante Softwarelösungen für uns Amateurfotografen.

Neu: Olympus M.Zuiko Digital 1,2/45mm & 1,2/17mm vorgestellt

Weihnachten steht vor der Türe und das Weihnachtsgeld muss verplant werden. Pünktlich zum (Verkaufs-) Saisonhöhepunkt stellt Olympus zwei neue M.Zuiko PRO Objektive vor, das 1,2/45mm, Erscheinungstermin Anfang Dezember 2017 und das 1,2/17mm, Erscheinungstermin ab März 2017. Beide Objektive folgen laut Olympus im Design und der Ausstattung dem schon bekannten 1,2/25.  Leider auch im Preis, das 1,2/45mm kostet 1.299€, das 1,2/17mm liegt sogar bei 1.399€.  Olympus bietet damit ein komplettes Set Festbrennweiten,17(35KB), 25(50KB), 45(90KB) mit einer 1,2er Lichtstärke an und baut damit die PRO-Linie im mFT System weiter aus.

Die drei 1,2er Festbrennweiten

Wer das 1,2/25mm bereits kennt wird erwarten können, dass die beiden jetzt angekündigten Objektive in der optischen und mechanischen Qualität auf dem gleichen hohen Level gefertigt werden. Also wirklich (kleine?) Schmuckstücke, die Olympus auf dem Markt bringen wird. Anbei eine kleine Galerie der offiziellen Produktbilder. An der EM-1 wirken beide Objektive auf mich richtig stimmig, wie diese an einem kleineren Body, wie der PEN-F, aussehen, wird sich erst im Dezember, bzw. März prüfen lassen. Olympus Deutschland  hat leider dazu noch keine Bilder eingestellt.

Olympus baut das System aus und bringt richtig tolle Objektive. Allerdings sind die Preise meiner Meinung nach für den normalen Hobbyfotografen  gesalzen. Im professionellen Bereich mag das anders aussehen, für den durchschnittlichen Amateurfotografen stellen sich aber gerade ganz aktuell andere Frage. Ich möchte einfach auf die Olympus Aktion mit der PEN-F hinweisen, bei Kauf dieser wundervollen Kamera gibt es ein 1,8/25 kostenlos hinzu. Wähle ich nun die PEN-F mit dem 1,8/17mm (rund 1.399€) liege ich exakt mit dem Listenpreis des neu vorgestellten 1,2/17mm gleichauf UND! bekomme gerade noch das 1,8/25mm hinzu. Ich gestehe, ich bin Amateur und würde das PEN-F Set dem 1,2/17er vorziehen. Für mich ist es einfach eine Frage des Preises. Wäre mein Sparschwein besser gefüllt, würde ich meiner EM-1 ganz sicher die neuen Pro Objektive gönnen, keine Frage, aber ich glaube mich persönlich reizt die PEN-F Lösung mehr.

Absolut positiv ist  zu bewerten, dass Olympus User jetzt die Wahl in Sachen Festbrennweiten haben, entweder günstig und mit einer größten Blende von 1,8 oder lichtstarke 1,2er Optiken auf Top-Niveau, allerdings auch zu einem deutliche höheren Preis. Anderen Systemen fehlt diese Möglichkeit auszuwählen. Daher Daumen hoch von mir für die neuen Zuiko Pro Optiken und die komplettierte Reihe der 1,2er Festbrennweiten.

Die ersten Reviews und „Hands on“ berichte sind auch schon im Netz verfügbar. Anbei ein paar Links dazu:

Ming Teins Bericht findet Ihr hier

TracieJeanPhoto hat das 1,2/45 in den Händen gehabt

hahn-photography konnte das 17er testen, tolle Bilder!

dpreview hatte natürlich auch schon beide Optiken in den „Fängen“

Auf youtube gibt es von Olympus je ein Video zum 17er & ein Video zum 45ziger

Steve Huff hat zwar noch keinen Test, ABER! ein Bild des 45ziger an der PEN-F

So, ich glaube das ist genug Stoff zum träumen. Eigentlich müsste man ja beides haben, die 1,8er Reihe, wenn es klein und leicht sein soll und die 1,2er Reihe, wenn es hart auf hart kommt und maximale Qualität gefordert ist.

Ich bin dann mal Lotto spielen… 😉

Rabatte: Filter von 84.5mm im Herbst Sale.

Vor 20 Jahren, im Zeitalter der analogen Fotografie, war ernsthafte Landschaftsfotografie ohne Filter undenkbar. Ob Pol-, Verlauf- oder ND-Filter, ggf. sogar Filter mit einem farblichen Verlauf, sie wurden gekauft und eingesetzt. Denn Film, gerade Diafilm, war darauf angewiesen richtig und vor allem ausgewogen belichtet zu werden. Nun, die Zeiten ändern sich, der Film ist vom Sensor abgelöst worden und die Vielzahl der Filter sind häufig durch die Möglichkeiten der nachträglichen Bildbearbeitung abgelöst worden. Sind Filter denn dadurch wirklich überflüssig geworden? Ich denke nicht.

Photoshop & Co. können tatsächlich vieles ersetzen, aber bisher bei weitem nicht alles. Polfilter, mit dem Effekt der Verminderung nicht metallischer Reflexe und der Steigerung der Farbsättigung sind, wenn überhaupt, nur zum Teil zu ersetzen. ND Filter (Neutral Dichte) mit der Eigenschaft der Verlängerung der Belichtungszeit und den damit einhergehenden Effekten, kann meines Erachtens kein einziges Bildbearbeitungsprogramme natürlich simulieren und auch die Verlaufsfilter sind nicht überflüssig, wobei hier die Meinungen weit auseinander gehen. Trotzdem halte ich Verlaufsfilter für ein „musst have“, wenn ich gerne Natur und Landschaften fotografiere.

User, die tief im Thema Bildbearbeitung stecken, werden mir jetzt wahrscheinlich die Vorteile der Filter in Lightroom und Photoshop erklären und es stimmt. Der Verlauf in den Softwareprogrammen ist besser steuerbar als mit einem Filter und auch variabel zu „stapeln“. Alle Parameter können angepasst werden, über Helligkeit, Kontrast etc., halt alles was die ursprüngliche Datei hergibt. Und hier liegt doch der Hase im Pfeffer, was gibt denn die Datei her? Egal wieviel Dynamikstufen mein Sensor schafft, mit Filter habe ich einfach noch etwas mehr Reserven, für das fertige Bild. Das ist eine Tatsache und auch nicht weg zu diskutieren.

Dazu kommt aber meiner Meinung nach noch ein ganz anderer Vorteil den Verlaufsfilter bieten: den Blick auf die Wirkung des Filters im Bild an Ort und Stelle. Gerade in Verbindung mit Systemkameras und deren EVF, in denen ich sofort die Veränderung sehe, finde ich Verlaufsfilter sehr hilfreich. Denn genau im Moment der Aufnahme bin ich in der Lage die Veränderungen abzuschätzen und ggf. noch zu verändern und nicht erst später am Computer. Für mich persönlich ist diese Arbeitsweise unverzichtbar, ich möchte bei der Aufnahme vor Ort, auf Location, sehen, was ich mit nach Hause nehme. So kann ich noch in die Aufnahme eingreifen, Werte verändern und das Bild, die Datei, schon weitgehend optimieren. Am Computer habe ich mir damit alle Möglichkeiten offen gehalten und mehr Reserven im Ausgangsmaterial, als ohne den Einsatz eines Filters.

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Für mich unverzichtbar, Verlaufsfilter

Kommen wir zu den Filtern selber. Gerade für ND und Verlaufsfilter ist die Farbneutralität ein wichtiges Kriterium. Ich selber kenne Cokin, Haida, Nisi und 84.5com. Die letzten drei Hersteller würde ich immer wieder kaufen, die einfachen Cokin Filter nicht mehr, da diese einen Farbstich produzieren können. Von 84.5com habe ich einen Reverse Verlaufsfilter und den auch recht oft im Einsatz. Die Filter sind aus Kunststoff, bieten aber trotzdem sehr gute optische Eigenschaften und eine gute Farbneutralität.

Im Herbst Angebot von 84.5com gibt es 35% im internationalen Shop auf das komplette Programm. Ein 100mmx150mm Verlaufsfilter kostet regulär 49,95€, mit Rabatt und Lieferung werden jetzt nur 37,97€ fällig, 2 Filter liegen bei nur 70,43€. Persönlich halte ich das für ein echtes Schnäppchen und kann nur empfehlen sich das Angebot genauer anzusehen. Infos hier auf Facebook inkl. dem Rabatt Code.  Bitte geht auf die internationale FB Seite, denn nur da ist das Angebot. Hier ein paar Bilder meines 84.5com Filters. Und hier geht es zum  Seite von 84.5com. Bestellen solltet Ihr auch über die .com Seite und nicht über .de. Nur da gilt der Gutschein und da es aus der EU kommt, gibt es keine Probleme.

 

Wie immer hat weder 84.5com noch irgendjemand anderes diesen Blogbeitrag gesponsert. Es ist meine persönliche Meinung.