Update: Olympus 75-300 II bei Amazon

Vor rund 14 Tagen hatte ich hier auf die 20% Aktion bei Amazon auf  „Warehouse Deals“ hingewiesen.  Die im Rahmen dieser „Warehouse Deals“ angebotenen Waren sind Rückläufer und können deshalb nicht wieder als neu verkauft werden, daher die günstigeren Preise. Beim Olympus 75-300 II habe ich letztendlich selber zugeschlagen. Ich habe eine leichte lange und Brennweite für unterwegs immer vermißt. Mit der 20% Aktion und der Möglichkeit eventuell noch Cash Back im Rahmen der Olympus Sommeraktion zu erhalten, wollte ich mir die einmalige Gelegenheit nicht entgehen lassen.

Aber das soll hier nicht das Thema sein, ehr die Frage, was bekomme ich denn günstig und „gebraucht“ geliefert? Kurz gesagt quasi ein absolut neuwertiges Objektiv mit einem lustigen Aufkleber auf der Verpackung. Tatsächlich war ich wirklich skeptisch, konnte aber keine Gebrauchsspuren entdecken und die optische Leistung stimmt in meinen Augen auch. Aber seht selbst:

 

Selbst bei genauem Hinsehen und prüfen konnte ich nichts entdecken, was auf Gebrauchsspuren hinweisen würde. Die Optik sieht wie aus „dem Ei gepellt“ aus, quasi Neuzustand. Die Linsen sind klar, da ist kein Staubkorn zu sehen. Ich bin echt positiv überrascht und da man auch bei diesem „gebraucht Kauf“ ein Rückgaberecht hat, kann ich nur empfehlen es auch mal zu versuchen. Preislich hat es sich in diesem Fall absolut gelohnt.

Sicherlich, das 75-300 ist meinem 2,8/40-150 optisch nicht ebenbürtig, aber es bietet 300mm Brennweite (nur zur Erinnerung, das sind 600mm an Kleinbild) in einem kompakten und tragbaren Gehäuse. Gut, 422 gr. sind nicht gerade ein Leichtgewicht und Hosentaschen tauglich ist das Olympus 75-300 II ganz bestimmt nicht. Aber neben meiner E-M1 samt 2,8/12-40 und 2,8/7-14, passt das 75-300 als tragbares Tele noch recht gut in die Tasche. Und 300mm bleiben 300mm, da komme ich mit meinem 40-150 selbst mit dem 1,4er Konverter nicht hin, ganz abgesehen davon, dass ich das 40-150 nicht immer mitschleppen möchte. Die optische Qualität ist gut, selbst am langen Ende wie Ihr sehen könnt.

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Kohlmeise bei 300mm durch eine Fensterscheibe aufgenommen
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„Wildlife“ Reh im Garten, diesmal ohne Fensterscheibe

Unter dem Strich bin ich wirklich zufrieden. Mit meinem neuen 75-300 II und meinen anderen Objektiven decke ich einen Brennweitenbereich von (KB) 14mm-600mm ab und kann das alles tatsächlich auf einen Spaziergang mitnehmen, ohne mit Rückenschmerzen nach Hause zu kommen. Das Olympus 75-300 II ist dabei kompakt, optisch gut und wirklich günstig. Sollte Euch also noch eine Ergänzung nach „oben“ fehlen, werft einen Blick auf das Telezoom. Es ist gebraucht um die 300€ zu haben und mit etwas Glück auch noch etwas günstiger im Rahmen der (leider jetzt abgelaufenen) Cashback Aktion von Olympus.

 

 

Schnäppchen: Oly 75-300 II bei Amazon

Amazon startet ja den „Prime Day“ und hat im Vorfeld einige interessante Angebot, unter anderem auch 20% auf „ausgewählte Warehouse Deals“. Für uns mFt User ist diesmal auch etwas dabei, das Olympus m.Zuiko digital 1:4,8-6.7/75-300 II. Im Warehouse Deal liegt der Preis bei rund 396€, abzüglich 20 % wären das 316€ für die Optik. Das allein ist schon ein guter Preis, auch wenn das Objektiv vielleicht kleine Schönheitsfehler hat, ABER es gibt da ja noch die Sommeraktion von Olympus, mit Cash Back für genau dieses Objektiv.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das nicht für dieses Angebot klappt, aber probieren würde ich es trotzdem. Fragen kostet nichts, Amazon ist als Händler gelistet und 100€ CashBack würden das Objektiv sensationell günstig machen. Aber auch für 316€ ist das ein richtig gutes Angebot, da komme ich selber schwer ins grübeln, ob ich da nicht zuschlagen soll. Also, falls Ihr entscheidungsfreudiger seid, als ich, 2 Stück sind noch da und ihr findet die Angebote unter diesem Link bei Amazon (übrigens ist das kein affiliate Link). Viel Spaß und einen schönen Sonntag!

 

Gerüchteküche: mFt Optik 1.1/50mm für 160€ kommt!

Da kommt laut 43rumors etwas interessantes auf die mFT Gemeinde zu, das Kamlan 1.1/50mm von Sainsonic. Das Objektiv gibt es bereits für die mirrorless Mounts von Sony und Canon, angekündigt wurde es jetzt zusätzlich für Fuji X und auch für unser mFT System. Hier ist der Link zur Herstellerseite auf der schon ein paar Infos zum Objektiv stehen und hier könnt Ihr zumindest die Sony E-Mount Version schon bei Amazon Deutschland bestellen. Achtet auf den Preis! 160€ für eine 1.1/ 50 mm Linse. 

Gut, es ist eine manuell zu fokussierende Optik mit einem klassischen Blendenring, bei größter Blende ist es in den Ecken ehr weich, aber das Zentrum stimmt, leicht abgeblendet wird es im Zentrum richtig gut und die Ecken werden auch besser. Die Verarbeitung der Sony-E Version scheint sehr gut zu sein, das Objektiv ist aus Metall gefertigt und die Einstellungsringe für Blende und Fokus laufen sehr angenehm. Auch beim Lieferumfang lässt sich Sainsonic nicht lumpen, neben der Gegenlichtblende aus Kunststoff gibt es noch ein Microfasertuch oben drauf. Details gibt es hier im YouTube Video.

Ich glaube für 160€ bekommt man nichts lichtstärkeres für mFT auf dem Markt und die 50mm sind in dem System eine hervorragende Porträtbrennweite (100mm Kleinbild), da passt dann auch das scharfe Zentrum perfekt und die Ecken fallen nicht so sehr ins Gewicht. Ach ja, ganz mFT like ist das Kamlan 1.1/50mm recht leicht und klein. Wenn ich eins an meiner E-M1 habe, lest Ihr hier davon!

Wettbewerb: Light in Nature

Olympus ist zusammen mit Profoto Sponsor des Wettbewerbes “ Seeking Light in Nature“ der bei 500px ausgeschrieben worden ist. Hier gibt es Details zum Wettbewerb, der nur bis zum 23.05.2017 läuft.

Wer also gute Bilder hat und wem eine E-M1 MkII noch fehlt (die gibt es nämlich als Preis für den 1. Platz), sollte sich den Wettbewerb mal näher anschauen. Einfach mitmachen und wer weiß, vielleicht gewinnen. Ich drücke Euch die Daumen, ABER! ich mache diesmal auch mit. Irgendwie muss ich ja an eine E-M1 MKII zum testen kommen, oder ? 😉

Update: Filterhalter für das Olympus 2,8/7-14mm

Wie schon in einem vorherigen Beitrag angekündigt habe ich noch einen kleinen Nachtrag zum Filterhalter von Phil Norton für das Olympus 2,8/7-14mm . „Opfer“ waren diesmal die Externsteine im Teutoburger Wald, die sich bei traumhaft gutem Wetter von der besten Seite gezeigt haben. Als Tagesausflug sind die Externsteine auf jeden Fall eine Reise wert, auch der umliegende Wald samt den Wandermöglichkeiten ist toll. Genug der touristischen Werbung, kommen wir zum Filterhalter.

Phil Norton bietet den Filterhalter für das Olympus 2,8/7-14mm in Kombination mit dem 100er Nisi-System an. Andere Hersteller, wie Rollei oder Haida haben zwar auch Halter für das Superweitwinkel im Angebot, allerdings nutzen diese 150mm breite Filter und nicht die 100mm Variante. Die Vignettierung bei 7mm wird so laut den Herstellern mit den 150zigern ausgeschlossen und es können auch mehrere Filter kombiniert werden. Nun, 150mm ist eine halbe Längsseite DIN A4, also ziemlich groß. Verlaufsfilter haben teilweise Größen von 150mm x 180mm, noch größer! An Vollformat, mit einer eh schon sehr voluminösen und schweren Ausrüstung, finde ich das noch akzeptabel, an mFT definitiv nicht. Genau aus diesem Grund habe ich mich für den Halter von Phil Norton entschieden, er passt besser zu mFT.

Klar habe ich mit der Vignettierung bei 7mm gerechnet und diese an sich auch erwartet. Erste Tests die ich durchgeführt habe, zeigten aber keine sichtbare Vignettierung im Bild. Also habe ich die ganze Sache nochmals in Ruhe bei den Externsteinen ausprobiert. Das Ergebnis seht ihr hier:

7mm, f8, 20 Sekunden mit Haida ND 3.0

Das obrige Bild zeigt das Olympus 2,8/7-14mm bei 7mm nur mit dem Haida ND 3.0. Der Haida zeigt seinen bekannten Blaustich, das Bild ist quasi ooc.

7mm, f5,6, 15 Sekunden mit Haida ND 3.0 und Nisi Grauverlauf 0.9 hard

Das gleiche Bild nun zusätzlich mit dem Nisi Grauverlaufsfilter 0.9 hard, auch bei 7mm. Hier sind also zwei Filter bei 7mm im Einsatz. Bitte schaut Euch die Bildecken an. Der blaue Himmel zeigt meiner Meinung nach keinerlei störende Vignettierung, weder bei Einem, noch bei Einsatz von zwei Filtern. Das ganze sah an der Kamera dann so aus:

Unter dem Strich habe ich mein Filtersystem für das Olympus 2,8/7-14mm gefunden. Phil & Nisi rocken! Übrigens, wer den Sinn von Verlaufsfiltern in Frage stellt, sollte sich die beiden Bilder mal anschauen. Die Dinger sind schneller als jede Nachbearbeitung und bringen, falls doch noch nötig, dicke Reserven für die Nachbearbeitung.

Aufnahmen mit dem Oly 2,8/7-14mm bei 7mm und 100mm Filtern ohne Vignettierung sind also bei sorgfältiger Anwendung möglich. Ob mit einem oder mit zwei Filtern spielt dabei keine Rolle. Die 100mm Filter sind günstiger, kleiner und leichter und werden in großer Auswahl von vielen Herstellern angeboten. Wer mag kann sich gerne von mir die original Dateien zusenden lassen, um selber zu prüfen, was das System leisten kann. Sollte jemand in der Nähe von Remscheid wohnen, kann er Phil´s Halter gerne auch direkt angucken. Es gibt auf Wunsch auch einen Kaffee.

Wie immer bekomme ich weder von Phil oder Nisi noch von Dritten Geld oder kostenlose Muster. Der Bericht beruht auf meiner persönlichen und unbeeinflussten Erfahrung.

 

 

 

Klickbar:

Nach dem Eiersuchen am Sonntag und dem „relaxen“ am Montag ist der Feiertagsstress erledigt und ich habe wieder ein paar interessante Links für Euch. Viel Spaß beim klicken.

  1. Der digitale Nachlass wird im Laufe der zeit ein immer wichtigeres Thema. Zeit sich zu fragen, was wir ganz persönlich der nachfolgenden Generation hinterlassen wollen. Ein interessanter Artikel darüber findet sich bei Spiegel-online. Lesenswert. Hier geht es zum Artikel.
  2. Ein Interview mit Peter Lindbergh führte die Welt. Spannend zu lesen und ich mag seine Aussagen zum Thema „Selfies“ ;-). Hier der Link zum Interview.
  3. Für die Olympus User um und in Düsseldorf, dürfte der 25.April ein interessanter Termin sein. Foto Koch veranstaltet an diesem Tag einen Olympus Stammtisch mit dem Olympus Experte Nils Häußler. Die Teilnahme ist kostenlos! Hier geht es zur Anmeldung.
  4. Für alle Ultraweitwinkel Fans in der mFt Szene wird wahrscheinlich der 19.04 interessant werden. Laut 43rumors.com wird Panasonic an diesem Tag das neue 8-18mm f/2.8-4.0 Superweitwinkelzoom ankündigen. Spannend, vor allem der Preis im Vergleich zum Olympus Pro 2,8/7-14 macht mich neugierig. Hier geht es zur Meldung von 43rumors.

Klickbar: Links zum Wochenende

Heute mal wieder etwas zum anklicken, lesen und schauen hier bei 365Photo.de. Viel Spaß dabei.

  1. Der Olympus Photo Contest 2016-2017 ist entscheiden. Die Gewinnerbilder in den einzelnen Kategorien könnt Ihr hier anschauen. Teilweise sind das echt beeindruckende Bilder. Hut ab vor dem Blick und dem Können der Gewinner. Einfach toll.
  2. Und wieder einmal Zingst und das Jubiläums Fotofestival in 2017. Die Ankündigungen zu den Foto-Podien sind draußen und jeder kann sich Tickets besorgen. Unter anderem wird auch Paddy, bekannt von Neunzehn72.de, ein Podium unter dem Titel „Leben an Bord“ halten. Nachschauen welche anderen Podien es noch gibt könnt Ihr hier. Es lohnt sich und mich wird man wahrscheinlich bei Radomir Jakubowski, Thema „Moderne Naturfotografie“. Man sieht sich in Zingst!
  3. Ok, das ist ein Link zu einem Welt+ Artikel, bedeutet, wer ihn lesen will muss zahlen oder zumindest seine Mail Adresse angeben. Trotzdem möchte ich heute darauf hinweisen, denn ich persönlich glaube, dass es wichtig genug ist, über diese Aussagen nachzudenken. Übrigens ist das auch mein erster gekaufter Artikel bei Welt.de gewesen. Vinton Cerf, einer der Erfinder des Internets rät dazu alle Bilder auszudrucken, da er sich vor der digitalen Dunkelheit fürchtet. Vielleicht etwas krass und übertrieben, aber wenn man bedenkt, dass er schreibt, dass er seine älteren PowerPoint Präsentationen nicht mehr öffnen kann, doch zumindest für einen Augenblick überlegenswert, oder?
  4. Und wenn wir gerade dabei sind gibt es heute mal einen 4. Linktip. Wen die Frühlingsgefühle packen und wer unbedingt raus möchte, um Fotos zu machen, aber noch nicht weiß wohin, sollte einen Blick auf die Liste von theculturetrip.com werfen. Die Macher stellen 16 epische Plätze in Deutschland vor, die selbst wir Deutschen noch nicht kennen… NAJA! Trotzdem, da sind einige sehr gute Empfehlungen dabei, die ich selber schon besucht habe und mich a uneingeschränkt anschließen kann. Lesen und staunen in was für einem tollen und abwechslungsreichen Land wir doch leben. Hier geht es zu den 16 Plätzen.

Ich hoffe es war wieder etwas für Euch dabei und wünsche allen ein tolles Wochenende.

Filter: Einkaufs-Tip für das Frühjahr

Im Augenblick mag  der Blick aus dem Fenster zwar an alles andere als an den Frühling erinnern, aber in ein paar Wochen ist er da und damit auch die Zeit, in der es alle fotobegeisterten Menschen nach draußen treibt. Und was wäre ein so schönes Hobby wie Fotografie ohne den ein oder anderen „Neuzugang“ zur Ausrüstung. Neben den üblichen Verdächtigen, wie Objektiven, Stativen, Taschen oder sogar neuen Kamerabodys möchte ich Euch heute Filter für die Kamera ans Herz legen. 

Mir ist klar, dass es unter den engagierten (Amateur)Fotografen zwei Lager gibt, einerseits diejenigen, die diese Filter einsetzen, anderseits die Gruppe, die (bis auf ND Filter) alles über Software steuern. Persönlich zähle ich mich ehr zur erstgenannten Gruppe, weil ich einfach zu faul bin, alle Bilder im post processing nachzuarbeiten. Da setze ich lieber direkt bei der Aufnahme einen Verlaufsfilter ein. Dazu kommt für mich noch die Tatsache, dass ich mit einem RAW, dass ich mit Filter aufgenommen habe, in der Nachbearbeitung wesentlich mehr Spielraum habe, als bei einer Aufnahme ohne Filter. Ein weiterer Vorteil ist der, dass die Bildwirkung des Filters direkt im Moment der Aufnahme beurteilt werden kann und nicht erst im Nachhinein komplett am PC erstellt wird. Für mich gibt es mehr Vor- als Nachteile beim Filtereinsatz, gerade im Bereich der Landschafts- und Naturfotografie. Dazu kommt, dass Filter Bilder wirklich besser und interessanter machen können, also setze ich sie gerne ein und empfehle Euch, es einfach mal zu versuchen.

An meiner EM-1 habe ich mich für ein 100er Filtersystem entschieden. Die 100 im Produktnamen bezeichnet die „schmale“ Seite des Filters. Es gibt hier verschiedene Maße, von unter 80mm über 100mm, 150mm und sogar 165mm. Die Entscheidung für das 100mm System ist aus dem Grund gefallen, da ich die Filter auch an meinem Olympus 2,8/7-14mm einsetzen wollte. Dafür sind durch den speziellen Filterhalter größere (also breitere) Filter nötig, damit es nicht zu Abschattungen durch den Filterhalter kommt. Die 100 mm sind in diesem Fall wirklich die untere Grenze, die noch am Olympus 2,8/7-14mm funktioniert. Lest Ihr also gleich von Filtern in der Größe 100×150, so ist der Filter 100mm breit, aber 150mm lang. Die extra Länge gibt es an sich nur bei Verlaufsfiltern, so kann der Fotograf durch verschieben der Filter den Verlauf an das Motiv anpassen. Mal weiter oben, mal weiter unten, je nach Anforderung der Lichtverhältnisse und des Motivs. Übrigens ist das auch der entscheidende Grund ein Filtersystem den klassischen Schraubfiltern vorzuziehen. Bei Schraubfiltern ist der Verlauf, bei horizontaler Ausrichtung, immer mittig im Bild. Das ist extrem unpraktisch und auf Dauer langweilig.

Genug der Theorie, kommen wir zum Einkaufs-Tip. Und der dreht sich heute nur um Filter! Welchen Filterhalter Ihr verwendet überlasse ich Euch. Beim stöbern in den üblichen Geschäften wird man schnell feststellen, dass gute Filter nicht billig sind und man ohne Probleme mehrere hundert Euro für ein komplettes Set inklusive Halter ausgeben kann. Lee, Nisi, Haida, Singh-Ray & die Fire-Crest Filter von Formatt Hightech sind die bekannten Anbieter hochwertiger Filter. Eine ehr unbekannte Alternative auf dem deutschen Markt ist die Firma 84.5 camerafilters. In der Ultimate Line werden auch die 100×150 Verlaufsfilter angeboten und das zu wirklich günstigen Preisen. Während die etablierten Anbieter zwischen 100€ und 150€ für die Filter aufrufen, bietet 84.5 diese bereits um 50€ an. Da ich einen Reversed Verlaufsfilter benötigte und nicht jeder der Etablierten diese lieferbar im Angebot hatte, habe ich einfach 84.5 ausprobiert und bin wirklich zufrieden.

Der Filter ist zwar nicht aus Glas und auch nicht so hochwertig vergütet wie die Nisi Produkte, von Kleinigkeiten wie abgerundete Ecken ganz abgesehen, ABER für rund 50€ liefert der 84.5 Filter eine recht farbneutrale Abbildung (siehe erste Vergleichsbilder) und auch optisch sind keine Einschränkungen zu erkennen. Zum Einstieg und ausprobieren oder für etwas speziellere Filter (reversed Filter sind quasi für Sonnenuntergänge gemacht 😉 ) halte ich die Filter wirklich für einen tollen Preis/Leistungs-Tip! Wohlgemerkt bezieht sich das nur auf die Verlaufsfilter, die Neutraldichte Filter (ND) scheinen keine Lichtdichtung zu haben, aber da bin ich gerade dabei das genau herauszufinden. Zu der ganzen Thematik gibt es aber in den nächsten Wochen ein Update, sowohl zum ND Filter als auch zum intensiveren Einsatz des Verlaufsfilter.

Aufnahme ohne Filter mit klassischen grauen Wolken im Bergischen Land ;-)

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Also, wer mal Filter ausprobieren möchte, sollte sich bei 84.5 camerafilters umsehen. Ein Filter, samt Filterhalter und einem Adapterring liegt bei ca.110€ im 100er System. Wer es kleiner mag und auf ein Superweitwinkel verzichtet, kommt schon mit dem 84.5mm System hin (quasi Cokin P Halter). Hier kosten Halter, Adapterring und ein Filter zusammen nur rund 60€ und das ist günstig. Übrigens, Finger weg von den bei Amazon angebotenen Sets mit mehreren Filtern, Adapterringen und Haltern. Für rund 30€-35€ kauft Ihr Schrott. Minderwertige optische Qualität, farbstichige Grauverläufe und billigste Halter und Adapterringe verderbe ganz schnell den Spaß. Lieber kleiner anfangen, dafür aber qualitativ vernünftig.

Übrigens, wie immer habe ich den Filter selber bezahlt und auch sonst keinerlei Vergünstigungen durch 84.5 Camerafilters oder den anderen genannten Firmen erhalten.

 

 

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Bevor der große Regen über NRW herfällt hier noch etwas Lesefutter für alle Fotografen, die es vorziehen Ihre Schäfchen ins trockene zu bringen und nicht gerne im Regen stehen.

  1. Der Spiegel hat zwar schon 2014 über die Erfindung der Leica geschrieben, die Bildstrecke ist aber auch 2017 immer wieder sehenswert. Anschauen lohnt sich. Übrigens wurde die Leica damals als „Kleinfilmkamera Leica“ beworben. Bis in die 90ziger Jahre hieß es immer Kleinbildfilm, heute „Vollformat“. Wie sich die Zeiten doch ändern.
  2. Sofortbild lebt! Und wie!!! Es sind erste Bilder der neuen Fuji Instax Kamera aufgetaucht, die ein weiteres Sofortbildformat einführt, quadratisch. Ich muss gestehen, ich will eine haben! Ich finde das Format genial gut.
  3. Sofortbild von Lomo! Naja, zumindest die Kamera ist von Lomo. Und was für eine! Gemacht für das Fuji Instax Mini Format. An sich nichts besonderes, aber die „Lomo´Instant Automat Glass Magellan“ (was für ein Monstername) hat eine Glaslinse, eine maximale Öffnung von f 4,5 und ein 38mm (21mm KB) verbaut. Das ist eine Ansage und gerade die Brennweite finde ich sehr interessant! Hier geht es zu den Details.

Viel Spaß beim lesen!

 

Klickbar: Links zum Wochenende

Heute mal wieder ein paar Tipps zum surfen, auch wenn die Wettervorhersage dazu einlädt das gesamte Wochenende mit der Kamera draußen zu verbringen. Viel Spaß beim stöbern.

  1. Olympus Passion berichtet auf Englisch rund um das mFT System von Olympus und hat einige ganz interessante Berichte, ein Blick lohnt sich, nicht nur für die Oly-Fans.
  2. National Geographic und Olympus suchen wieder den Fotografen des Jahres. Thema in diesem Jahr ist “ Deutschland draußen“ und da der Einsendeschluß erst am 14.Juli ist, gibt es genügend Gelegenheiten Bilder für den Wettbewerb zu machen. Hauptgewinn ist übrigens eine Olympus OMD EM-1 MkII. Also, auf jeden Fall mitmachen!
  3. Die wahrscheinlich letzten Stunden des „Azur Windows“ auf Malta hat wahrscheinlich Gilbert Vanzell eingefangen. Was auf den ersten Blick so unverrückbar, unzerstörbar erschienen ist, ist nun ein Opfer der Elemente Wasser und Wind geworden. Wer je ein Bild von dem Steinbogen auf Malta gemacht hat, hat nun wirklich ein historisches Dokument. Daher, ausdrucken und gut verwahren, Festplatten brechen wesentlich schneller zusammen als Steinbögen 😉 !